Wie das Deutsche Statistische Bundesamt und der UN World Population Prospect preis gab, leben derzeit etwa 8.2 Milliarden Menschen auf der Erde. Über die Hälfte davon sind Asiaten.

Europa hat die 4. größte Bevolkerung der Erde. Nach Asien (1.), Amerika (2.) und Afrika (3.). Die Regionen Australien und Ozeanien haben den niedrigsten Bevölkerungsanteil und nehmen Platz 5 ein. Folgend werden die bevölkerungsreichsten Nationen und Ihren Anteil an der Weltbevölkerung vorgestellt.

Top 10 der Weltbevölkerung mit Einwohnerzahlen

Den größten Anteil der Weltbevölkerung stellen dabei die Volksrepublik China (Ost-Asien) und die Republik Indien (Süd-Asien). Interessant ist der Schnittpunkt bei den Populationen in den Jahren 2023/2024. In diesen Jahren überholte Indien sein Nachbarland China mit höheren Einwohnerzahlen. In den vorangegangenen Dekaden war der Unterschied der Einwohnerzahlen teilweise erheblich. Während in der statistischen Forschung angenommen wird, dass die Einwohnerzahl Chinas in den kommenden Jahrzehnten sinken wird, wird gleichzeitig die weiter ansteigende Bevölkerung in Indien erwartet. So soll die Einwohnerzahl Chinas nach Kennzahlen des Deutschen Statistischen Bundesamts (Destatis) im Jahre 2099 nur noch etwa 600 Mio. betragen, in Indien dagegen 1,5 Mrd! 

Top 10 der Weltbevölkerung

Nennenswert auch der Staat Äthiopien, der sich mit Mexiko ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefert, was den 10. Platz der Rangliste angeht. 

Der Grund für die wachsende Bevölkerung mancher Länder ist nicht in der Gesamtfläche des Landes zu finden. Russland gilt als größtes Land der Erde. Zu finden in der gezeigten Tabelle etwa auf Platz 9. Kanada nicht mal in den Top 10 dieser Aufzählung vertreten (ca. 40,1 Mio. Einwohner), obwohl es mit seinen Archipel und Nordterretorien als zweitgrößtes Land der Erde gilt. Vielmehr spielt die lokale wirtschaftliche und politische Entwicklung eine besondere Rolle, als auch die Fruchtbarkeit des Bodens und Vorkommen von Rohstoffen. So war festzustellen, dass nach der Unabhängigkeit der britischen Kolionalschaft 1947 die Kindersterblichkeit in Indien signifikant sank. Zukünftig auch die Geburtenraten anstiegen. Ein entscheidender und fortlaufender Anstieg der indischen Geburtenrate bis heute unterstützen diesen Meilenstein als Wendepunkt.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf liegt in China heute um ein Vielfaches über dem der Einwohner Indiens. Was Indien wohl als armes Land in dieser Region kennzeichnet. Die heutige Wirtschaftsmacht China war vor Jahrzehnten allerdings auch als extremes Entwicklungsland anzusehen. Dieser Status verblasst immer mehr.

In der Bundesrepublik Deutschland gab es bis 1972 sogar einen Geburtenüberschuss, welcher sich, was die Sterblichkeit angeht, zunehmend zum Defizit ausbaut. Wie das Statistische Bundesamt weiter ausweist, standen in Deutschland 2022 739.000 Geburten etwa 1.066.000 Verstorbene gegenüber. Deutschland versucht seit den 1970ern durch Zuwanderung seine Bevölkerung vor einer Überalterung zu schützen. 

In Ländern gelten die Kinder als Altersabsicherung; persönlich oder wirtschaftlich, mit oder ohne Sozialversicherung. Ganz besonders in armen Ländern. 

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Quellen

Statistisches Bundesamt (Destatis) im Artikel: "Weltbevölkerung 2024: Mehr als acht Milliarden Menschen auf der Erde", ohne Datum. Abgerufen im April 2026.
destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Internationales/Thema/bevoelkerung-arbeit-soziales/bevoelkerung/Weltbevoelkerung.html

Statista Research Department im Artikel: "Anteile der 20 Länder mit der größten Bevölkerung an der Weltbevölkerung im Jahr 2024", von 04/2025. Abgerufen im April 2026.
de.statista.com/statistik/daten/studie/381888/umfrage/anteile-der-laender-mit-der-groessten-bevoelkerung-an-der-weltbevoelkerung/

Statistisches Bundesamt (Destatis) in der Pressemitteilung: "Demografischer Wandel: Anteil der Bevölkerung ab 65 Jahren von 1950 bis 2021 von 10 % auf 22 % gestiegen", vom 07.04.2026. Abgerufen im April 2026.
destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/06/PD22_N033_12.html#:~:text=1950%20hatte%20ihr%20Anteil%20mit,%E2%80%93%20eine%20Zunahme%20von%2020%20%25.

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